Luisa Possi Fotografie » Blog

Meine Erfahrung mit dem Saal Digital GalleryPrint

Falls ihr euch fragt, wie ihr eure Bilder für eine Ausstellung oder für ein besonderes Schmuckstück in eurem Home-sweet-Home vergrößern lassen könnt, habe ich ein neues Angebot von Saal-Digital, dem Labor meiner Wahl, ausprobiert: Der GalleryPrint verbindet meine beiden Lieblingsoberflächen, Plexiglas und Alu-Dibond, auf wundervolle Weise miteinander.

Der GalleryPrint hat einen wunderschönen Glanz. Das Gesamterscheinungsbild wirkt sehr hochwertig und edel, mit einer guten Tiefenwirkung. Der Name verspricht nicht zu viel: Das ist wirklich ein Bild, das man sich sehr gut in einer Galerie vorstellen kann!

Das Bild selbst habe ich in Mailand an der Darsena aufgenommen. Das wunderschöne Viertel, das vor allem abends sehr beliebt ist, führt an dem Kanal Darsena entlang und ist von alten, herrschaftlichen Häusern umrahmt. Im Erdgeschoss vieler dieser Gebäude befinden sich Restaurants, Bars, Geschäfte mit Kunsthandwerk, Boutiquen und Galerien. Eines dieser Geschäfte hat Schaufenster, durch das man den Besitzer unter einem Spiegel sitzen sah, sodass ich Personen um mich herum vor dem Schaufenster und mich selbst in dem Spiegel fokussierte. Doch in dem Spiegel und dem Schaufenster spiegelten sich noch vieles mehr. Was könnt ihr alles erkennen? Es ist ein Bild der Sorte, die ich so gerne kreiere bzw. die mir geschenkt werde und womit ich Betrachter so gerne auf eine Suche schicke. Ich liebe diese vielen verschiedenen Ebenen dieses Fotos. Wie viele Ebenen könnt ihr erkennen? Was seht ihr?

Sehr passend zu den verschiedenen Ebenen des Bildes besteht nun auch der Bildträger der Druckerei Saal-Digital aus mehreren Ebenen. Besser hätte dieses Bild wohl nicht gedruckt werden können! Und hier zum Schluss noch das „Original“! :)

Alles Liebe,
Luisa

 

Auf einer runden Geburtstagsparty fotografierte ich die Gäste in ihrem Lieblings-Outfit. ;) Ein gut ausgestatteter Verkleidungskoffer hat es möglich gemacht, dass sie sich in ganz neue Rollen einfanden, vom Prinzen über Superman bis zur Gangsterbraut – verkleiden macht nämlich nicht nur Kindern Spaß und lässt alle zu Hochform auflaufen, was das Posen vor der Kamera angeht! Und das begeistert alle, Gäste und Gastgeber und Fotografin, und mit Sicherheit nun hier auch die Betrachter. :)

Hier sind ein paar Fotoimpressionen von den Vorbereitungen der Ausstellungseröffnung und der Vernissage meiner Fotoausstellung im Bukowina-Institut Augsburg, die eine Mitarbeiterin des Instituts dankenswerterweise gemacht hat. Die Fotos zeigen Freundinnen (die auch im Bukowina-Institut arbeiten), meinen Mann und mich beim Einrahmen, und das Rahmenprogramm mit Musikern, Rednern, Mitarbeiter und Gästen der Vernissage.

Es war wirklich der Hammer, wie viele Gäste gekommen sind. An dem Tag war es sehr stürmisch mit starkem Regen, es sind sogar die Züge von und nach München und Ulm abends und nachts ausgefallen. Und doch habe es über 100 Gäste zur Vernissage geschafft, viel mehr, als ich auch bei gutem Wetter erwartet hätte. Einige Leute standen sogar oder saßen auf Tischen! ;) Es war ein rundum gelungener Abend, wie mir auch viele Gäste rückgemeldet haben. Das Rahmenprogramm war sehr vielseitig, was mir in der Organisation, in der mir von Frau Prof. Röger, der Institutsleitung, viel Freiheit gelassen wurde, sehr wichtig war. Ich wollte nicht, dass sich die BesucherInnen langweilten bei langen Reden. Und so lag mir Musik am Herzen und mehrere Personen, die verschiedene Einblicke in die Exkursion, die Ausstellungsvorbereitung und die beiden Städte Lviv bzw. Lemberg und Czernivtsi bzw. Czernowitz geben. Bei der Musik viel meine erste Wahl auf das Augsburger Ensemble Feygele (Jiddisch: Vögelchen), da ich jüdische Klezmermusik seit meiner Jugend sehr mag (ich spiele Klarinette und bin ein Fan von Giora Feidmann). Außerdem passt die Musik im Allgemeinen gut zu Osteuropa, da auch viele Juden vor dem Zweiten Weltkrieg in Osteuropa lebten, und gerade auch in den beiden Städten, um die sich die Ausstellung dreht, ein großer Anteil der Bevölkerung jüdisch war. Feygele hat uns wirklich verzaubert mit einem vielseitigen Repertoire an Stücken. Die Fotos zeigen zum Teil Spuren jüdischer Geschichte, doch die Themen der Exkursion waren noch viel facettenreicher, sodass ich die Vielfalt der beiden Städte und ihrer Geschichte & Gegenwart teilweise wiederspiegeln wollte in der Bildauswahl. Und das wurde auch im Rahmenprogramm deutlich, bei dem ich auch die beiden Professoren, die Leiterin des Bukowina-Instituts Frau Röger, und Herrn Kronenbitter (Lehrstuhl Europäische Ethnologie/Volkskunde), mein Chef, bat, auf der Vernissage etwas zur Exkursion, die beide organisierten, zu sagen. Ferner fragte ich drei Teilnehmer der Exkursion, darunter ein ukrainischer Student und eine russische und siebenbürgische Studentin, ob sie sich von einer Freundin und Ethnologie-Studentin, die Interviewerfahrung hat, vor dem Publikum zur Exkursion und ihren Eindrücken interviewen lassen würden, und alle sagten zu! :D So war es ein wirklich sehr abwechslungsreicher Abend, passend zu den Fotografien und den wunderbaren Städten, die ich euch echt wärmstens ans Herz legen kann!! Sie sind definitiv eine Reise wert. Und falls ihr erst mal nicht in die Ukraine reisen könnt (natürlich auch, falls ihr bald dorthin reist ^^), seid ihr herzlich eingeladen, ins Bukowina-Institut Augsburg zu kommen und euch die Fotos anzusehen! Wenn ihr bis ans Ende der Seite scrollt, kommen die Infos zur Ausstellung mit Adresse & Öffnungszeiten. :)

Weitere Informationen gibt es hier auf meinem Blog. :)

 

Oh man, ich mag es nicht wirklich VOR der Kamera zu stehen. Es gibt gute Gründe, warum ich Fotografin geworden bin und gerne HINTER der Kamera stehe… ;) Ich hab größtes Verständnis für Kunden, die sich vor meiner Kamera nicht in ihrer comfort zone fühlen. Doch ich hab neue Fotos gebraucht und so hat mein Mann mich vor die Linse in meinem Homestudio bekommen. Und das teilweise Blödeln hat erstaunlicherweise auch Spaß gemacht. Bei der Bildbearbeitung hab ich bewusst einen Teil der Blitzlampen sichtbar gelassen, weil ich das passend finde, ist es schließlich Teil meiner Werkzeuge. Und es werde Licht!

„The biggest thing is the heart. If you find the heart in what you do, if it’s stage work, set work, modeling, you find the heart of it, that’s where the truth actually stems from. Our true personality shines from within.“
Jamie Brewer

Kürzlich habe ich ein Fotoshooting größtenteils in meinem Homestudio durchgeführt, und am Ende habe ich die Kundin auch nach draußen gebeten, obwohl es noch etwas frisch war… Leider trifft das Sprichwort „Wer schön sein will, muss leiden“ gerade in der (Mode-)Fotografie recht häufig zu. ;) Das einigermaßen gute Wetter wollte genutzt werden, denn Modefotos on location wirken gleich viel aufregender bei einer stimmigen Auswahl! Ich mache mich immer vorab auf die Suche nach passenden „Hintergründen“ in der Umgebung, die für das Shooting mit den Kunden geplant wurde und mache auch meistens ein paar Schnappschüsse davon. Wenn ich mit den Kunden vor Ort bin, liebe ich es, eine Strecke zu haben, auf der man gut bei einem kleinen Spaziergang fotografieren kann. So haben wir viele verschiedene Fotos, allein durch die schnellen Ortswechsel, die auch zu neuen Ideen, Stimmungen und Posen einladen und jeweils eine ganz eigene Atmosphäre haben. Und nun viel Spaß beim Ansehen! :)

„Fashion is about something that comes from within you.“
Ralph Lauren

M o r e   i n f o